Zur Webproduktion geeignete Sprachen
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"Wie erstelle ich eine Homepage" ist wohl eine der häufigsten Fragen in Internetforen, bei denen die Antwort wohl das meiste Kopfzerbrechen hervorruft. Das kommt wahrscheinlich dadurch, dass die Antwort im Grunde nicht schwer ist, es aber erforderlich ist, so weit auszuholen, dass man sich die Mühe meist nicht gerne macht.
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Wie beginne ich?
Der erste Schritt sollte sein, sich klar zu machen, was eine Website ist und was mit der eigenen erreicht werden soll. Über ein Thema zu informieren, über das noch nicht viele Informationen im Internet vorliegen, ist niemals schlecht. Holpriger wird es dann, wenn man den Gedanken hat, eine Website machen zu müssen, ohne den Grund zu kennen, warum man dies tut. So sollte die Intention der Homepage immer klar erkennbar sein. Wenn dies geschehen ist, überlegt man sich, wie man die Informationen überhaupt darlegen möchte. Wenn es reicht, sie auf 1 bis 10 Unterseiten veröffentlichen zu können, sie eigentlich statisch sind und keinerlei Überarbeitungen bedürfen, so benötigt man natürlich auch das wenigste Wissen dafür: HTML.
HTML
HTML, "Hypertext Markup Language", ist eine Sprache, die Strukturierungsinformationen über die Elemente einer Website enthält. Dies bedeutet im Grunde nur, dass man mittels HTML genau bestimmt, wo was auf der Seite sein soll und mit welchen Funktionen es verknüpft sein soll. HTML sollte auf jeden Fall der Einstieg in die Produktion von Webinhalten sein, da sie für fast alle Zwecke erforderlich ist. Für den Einstieg in HTML wird oft die Website SelfHTML.org empfohlen, welche sich besonders neulingfreundlich mit der Thematik auseinandersetzt.
PHP
PHP hat das Klischee, "das Werkzeug des Fortgeschrittenen" zu sein, ist aber keinesfalls als besondere Zusatzkenntnis zu verstehen, sondern als Mittel zum Zweck, wenn man mit Informationen dynamisch umgehen möchte: Wer also seiner Website die Fähigkeit beibringen möchte, auf Eingaben zu reagieren, die auf dem Server gespeichert werden sollen, der sollte sich mit PHP auseinandersetzen. PHP ist dafür geeignet, serverseitig dynamische Ausgaben zu produzieren. Das wohl einfachste Beispiel, dies zu erklären ist ein simples Gästebuch: Der Text aus den Eingabefeldern wird mit dem Versenden des Formulars an ein PHP-Script gesendet, welches die Daten auswertet, indem es prüft ob Felder leer sind und die Eingaben (falls nicht leer) in einer Datei speichert, welche nach dem Speichern erneut aufgerufen wird und so formatiert wird, dass ihr Inhalt als Gästebuch erkennbar ist. Hier ist SelfPHP.de als Quelle für Einsteiger geeignet.
Das war es schon?
Im Grunde schon. Geschätzt 50% aller Websites (Kleinstprojekte inbegriffen) bestehen nicht aus mehr. Natürlich lassen sich auch diverse andere Sprachen verwenden, um Informationen im Internet darzustellen oder zu verarbeiten, jedoch finder der Ablauf meist in dieser Art statt. Dies liegt zum Einen daran, dass die beiden Sprachen relativ leicht zu erlernen sind und als Resultat daraus lassen sich zum Anderen besonders viele Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene als Hilfestellung im Internet finden. Natürlich erlernt man, wenn man sich wissbegierig mit beiden Grundsätzen für ein nicht basisorientiertes Projekt auseinandersetzt, einige Mittel dazu, mit denen sich die Handhabung der Sprachen noch vereinfachen lässt. So wird derjenige, der beginnt, HTML-Quelltexte zu schreiben auch zweifellos schnell auf CSS stoßen und derjenige, der mit dem PHP-Coden beginnt, wahrscheinlich ebenso schnell auf MySQL.
Wer sich ernsthaft für die Webentwicklung interessiert und seine Fähigkeiten auf- oder aussbauen möchte, setzt sich am besten als erstes an eine kleine Aufgabe, die er sich selbst gesetzt hat und beginnt einfach Schritt für Schritt damit, immer neue Projekte zu entwickeln. So ist es für den Anfänger besonders geeignet, "seine eigene kleine Homepage" zu erstellen, zu der hinterher eine Bildergalerie, dann ein Gästebuch, dann ein kleines selbstprogrammiertes Forum und anschließend ein Bildhoster hinzukommt. Sicherlich ist das für niemanden relevant, jedoch gilt auch hier das Prinzip "Learning by Doing", und wer in die ersten paar Stündchen ein bisschen Arbeit investiert, wird feststellen, dass sich ein Verlangen einstellt, immer mehr zu lernen, was ja bekanntlich auch immer leichter fällt, wenn man selbst den Willen dazu besitzt.

